RR Medienagentur

🚫 Fake-Abmahnungen erkennen – und richtig reagieren

🚫 Fake-Abmahnungen erkennen – und richtig reagieren

Ein Ratgeber von RR Medienagentur

In den letzten Monaten häufen sich E-Mails, in denen angebliche „Geschäftspartner“ oder „Anwälte“ mit rechtlichen Schritten drohen, weil man sie angeblich „unerlaubt kontaktiert“ habe. Oft wird eine sofortige Zahlung verlangt, um eine angebliche Abmahnung zu vermeiden.

Doch Vorsicht: Diese Schreiben sind meist reine Betrugsversuche!

âť— Woran man Fake-Abmahnungen erkennt

  • Keine Anwaltskanzlei oder Briefkopf

  • Keine konkrete Rechtsgrundlage genannt

  • Private IBAN oder Kontodaten

  • Aufforderung zur schnellen Zahlung (z. B. 500 € „bis Freitag“)

  • Schlechte Rechtschreibung und unprofessioneller Ton

âś… Was Sie tun sollten

  1. Nicht zahlen!

  2. Nicht antworten!

  3. E-Mail sichern (Screenshot oder PDF)

  4. An Verbraucherzentrale oder Polizei weiterleiten

  5. Optional: Im Spam- oder „Unsinn“-Ordner archivieren.

⚙️ Rechtlicher Hintergrund

Daten aus einem öffentlichen Impressum (§ 5 TMG) dürfen für sachliche, geschäftsbezogene Kommunikation genutzt werden – z. B. um einem Unternehmen passende Dienstleistungen anzubieten.
Das ist kein Datenschutzverstoß und keine unzulässige Werbung, solange der Inhalt seriös, branchennah und nicht aufdringlich ist.

đź’¬ Fazit

Lassen Sie sich von Drohmails nicht einschĂĽchtern.
Eine echte Abmahnung wird immer von einer echten Anwaltskanzlei per Post zugestellt – niemals per E-Mail mit einer privaten IBAN.

RR Medienagentur steht für seriöse Kommunikation und professionelle Onlinewerbung, nicht für Angstmacherei.

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